| Gesundheitswoche bei Mönter: Rainer Schavan und Gunda Schlink: „Integrative Behandlung chronischer Erkrankungen“ |
| 03.09.2009 19:00:00 Buch- und Kunstkabinett Konrad Mönter KG Kirchplatz 1-5 Meerbusch-Osterath Hotline: 02159/3530 Eintritt: 5,- |
Zur Gesundheitswoche unter dem Motto „Integrative Behandlung chronischer Erkrankungen“ lädt Konrad Mönter am Donnerstag und Freitag jeweils ab 19 Uhr in sein Osterather Kulturzentrum am Kirchplatz 1-5 ein. Zunächst klärt am Donnerstag Rainer Schavan über Osteopathie bei chronischen Erkrankungen auf. Er eröffnete vor mehr als 25 Jahren seine Praxis in Osterath und schloss 1997 erfolgreich eine sechsjährige, berufsbegleitende Ausbildung in der Osteopathie ab. Osteopathie ist eine systemische Form der Manuellen Therapie, die den Menschen aus ganzheitlicher Sicht betrachtet und die gegenseitige Abhängigkeit der verschiedenen Körpersysteme berücksichtigt. Sie wird zur Diagnostik und Behandlung von Funktionsstörungen des Körpers am Bewegungsapparat, Organen sowie dem Nervensystem eingesetzt. Dabei geht die Osteopathie davon aus, dass ein Körper funktioniert, wenn er uneingeschränkt bewegungsfähig ist. Damit meint der Osteopath nicht nur die Bewegungen der Muskeln und Gelenke, sondern auch die zum Teil unbewussten Bewegungen von beinahe allen Körperteilen und Organen. Kommt es zu Bewegungsverlust, kann das zu Verspannungen, Haltungsschäden, Dysfunktionen und damit zu Schmerzen führen. Der Osteopath kann diese Bewegungseinschränkungen aufspüren und den Körper unterstützen, sie aufzulösen. Einen Tag später klärt Dr. Gunda Schlink über „Traditionelle chinesische Medizin bei chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankungen am Beispiel von Rheuma und Fibromyalgie“ auf. Sie ist Ärztin für Anästhesiologie mit den Zusatzqualifikationen Akupunktur und Naturheilverfahren. Ihr Tätigkeitsschwerpunkt ist die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Seit 1996 ist Schlink in einer eigenen naturheilkundlichen Praxis tätig und verlegte diese vor drei Jahren nach Osterath. Die TCM ist eine Heilkunst, die vor mehr als 2000 Jahren in China begründet und über Jahrhunderte hinweg weiter entwickelt wurde. Ihre Basis ist, dem Körper zu helfen, sich selbst zu heilen. Bestimmte Reize sollen die Heilkräfte des Körpers wecken und stärken. Die TCM unterscheidet sich von der westlichen Schulmedizin vor allem dadurch, dass sie ein gestörtes Organ nicht isoliert, sondern es mit dem Gesamtsystem Mensch in Beziehung stellt, um die Wurzel einer Erkrankung zu erreichen. Im Falle von chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankungen sind das oft Infekte, die in der Vergangenheit nicht ausreichend bearbeitet oder sogar unterdrückt wurden. Für die TCM-Therapie erfasst der Arzt eine genaue Vorgeschichte des Patienten, um ihn dann umfassend ganzheitlich behandeln zu können. Dabei werden alle Bestandteile der chinesischen Medizin, also Kräutertherapie, Akupunktur, Ernährung nach den fünf Elementen und Bewegung eingesetzt. In ihrem Vortrag wird Schlink die Grundzüge einer solchen Therapie erläutern. |
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