Alternative Medizin-Woche bei Mönter
Selbstheilung im zeitspezifischen
Kontext als Kraft wiedereinführen
12.03.2007
19:00:00

Buch- und Kunstkabinett
Konrad Mönter KG
Meerbusch-Osterath

Hotline: 02159/3530

Eine „Alternative Medizin-Woche“ bietet das Osterather Kulturzentrum Buch- und Kunstkabinett Mönter allen Interessierten. In der Zeit von Montag, 12. März, bis zum Freitag, 16. März, wird es Vorträge und Information zu bewährten und neuen Methoden ganzheitlicher Heiltechniken für die unterschiedlichsten psychosomatischen Leiden geben. Das Programm wird von folgenden hiesigen Fachleuten gestaltet: der Heilpraktikerin Therese Hubrach, dem Heilpraktiker (Psychotherapie) Norbert Kirchhoff (Foto) und Dr.Gunda Schlink, die als Ärztin eine Einführung in die Chinesische Medizin, insbesondere Akupunktur, gibt.
Die Vorträge beginnen jeweils um 19 Uhr.

Im Zentrum der unterschiedlichen Ansätze der Alternativen Medizin steht immer die Anregung der häufig noch unterschätzten Selbstheilungskräfte des Menschen. Nicht die Unterdrückung von Symptomen, die als Alarmgeber und Wegweiser eine nicht unerhebliche Funktion haben, kann Ziel solchen Heilungsansatzes sein. Natürliche Ordnung im Körper-Geist-System wieder herzustellen und blockierten Energien den Weg zum organischen Fließen zu bahnen - das steht im Blickpunkt der den ganzen Menschen einbeziehenden Therapien, die vorgestellt werden sollen. Am Ende sollte idealerweise die Befreiung vom Symptom stehen, nicht die chemische Verdrängung oder Verschiebung des Leidens, die einen Rattenschwanz von Chronifizierung nach sich ziehen kann. Das Symptom, so denkt die Alternativmedizin, verschwindet, weil es ernst genommen und als ein Hinweis-Geber berücksichtigt worden ist. Weil es also seine wichtige Funktion erfüllt hat.

In der Praxis der Heilpraktikerin Therese Hubrach ist die Familiengeschichte der Patienten keinesweg marginal. Sie wird als Grundlage der Forschung nach geeigneten, individuellen Therapien genutzt. Die Liste der in Frage kommenden Verfahren kann immer noch sehr lang sein, vielleicht ist im Einzelfall eine Kombination zu erarbeiten. Schwerpunkt Hubrachs ist komplementäre Onkologie und Immunologie. Thema des Abends: „die Gesundheit liegt im Darm. Therapie bei Krebs kann wirksam unterstützt werden durch visualisierende Technik, Autogenes Training oder Hypnose. Die Heilung wird mental „gesehen“ und so geistig verstärkt. Zu Prozessorientierter Krebstherapie hört auch die individuelle Sterbebegleitung.

Kirchhoff, Heilpraktiker (Psychotherapie), setzt auf lösende Kraft problemorientierter Gespräche, aber auch auf die sogenannte Meridian-Energie-Technik. Über sie will er in seinem Erlebnis-Vortrag bei Mönter nicht nur reden, sondern mit praktischen Beispielen ihre Wirksamkeit nachspürbar machen. Nach Kirchhoff ist diese Technik geeignet, Teufelskreise im Denken, Fühlen und Handeln in einfacher Weise zu lösen. Sanftes Stimulieren von Energiepunkten bei zeitgleichem Sprechen formelhafter Sätze, die jeweiligen Probleme betreffend, setzen Selbstheilungsprozesse ins Wirken.

Über Chinesische Medizin, insbesondere Akupunktur spricht Dr. Gunda Schlink. Es wächst die Einsicht, so die Expertin, dass TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) im Westen kulturkreisbedingt ihre eigenen Wege gehen muss. Die Beschäftigung mit der TCM könne uns aber auch nachhaltig aufzeigen, dass „Vieles, was unsere alten Ärzte und sogar unsere Großmütter noch praktizierten, weiterhin sinnvoll gültig ist“.

 

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