| Gefeierter Nachwuchspianist gibt Klavierkonzert bei Mönter |
| 07.05.2010 19:00:00 Galerie Mönter Kirchplatz 1-5, Meerbusch-Osterath Hotline: 02159/3530 Eintritt: 15 Euro |
Der 20-jährige Alexander Krichel gilt als einer der vielversprechendsten Nachwuchspianisten Deutschlands. Er hat sich in seinem jungen Alter sowohl schon in seinem Heimatland als auch in Europa und Amerika einen Namen gemacht. Am Freitag, 7. Mai ab 19 Uhr, kommt der vielfach ausgezeichnete Krichel ins Osterather Kulturzentrum Mönter am Kirchplatz 1-5, um dort Werke von César Franck (Präludium, Choral und Fuge), Alberto Ginastera (Sonate für Klavier Nr. 1 op. 22), Sergej Rachmaninow (9 Études-Tablaux op. 39) und Frédéric Chopin (Sonate Nr. 2 für Klavier b-moll op. 35) neu zu interpretieren. Der 1989 in Hamburg geborene Pianist wird nicht nur aufgrund seiner herausragenden Technik und zugleich jugendlich-gefühlvollen als auch analytisch-durchdachten Interpretationen von vielen Kritikern als eines der größten Talente gehandelt. Sie loben auch seine Fähigkeit, das Klavier „singen“ zu lassen und die Zuhörer damit in den Bann zu ziehen. Zuletzt löste Krichel bei seinen Konzerten in Venezuela wahre Begeisterungsstürme aus. „Alexander, Sie sind einer der besten Pianisten, die ich jemals gehört habe. Und ich habe an der Manhattan School of Music studiert und viele gute Pianisten gehört. Aber keiner war so gut wie sie. Sie haben das Gefühl und den Sound von Svjatoslav Richter“, sagte der dortige Dirigent und war nicht der Erste, der den Vergleich mit dem großen russischen Pianisten zog. Krichel begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel. Nach ersten Stunden bei seiner Mutter wurde er von Natalia Pogouliaeva unterrichtet. Im Alter von 15 Jahren wurde er Jungstudent bei Professor Ralf Nattkemper an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit knapp drei Jahren studiert er bei Professor Vladimir Krainev an der Hochschule für Musik und Theater (HMT) Hannover. Nach dem Gewinn mehrerer erster Preise bei Wettbewerben wie dem Internationalen Steinway & Sons Klavierwettbewerb, dem Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und dem Erhalt des Schrader-Preises für die beste musikalische Leistung bei den Aufnahmeprüfungen an der HMT Hannover trat er zunehmend im Konzertleben in Erscheinung. So spielte er bereits in renommierten Konzerthäusern wie der Laeiszhalle Hamburg, der Residenz München und der Glocke Bremen. Außerdem trat Krichel bei namhaften Veranstaltungen und Festivals zum Beispiel beim Kissinger Sommer, dem Bayreuther Klavierfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, bei der Chopin Gesellschaft Deutschland in Darmstadt, im Bonner Beethoven Hauses oder bei der Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein auf. Zudem gab er Konzerte in Frankreich, in der Slowakei und in den USA und in Südamerika. Als Solist spielte er mit Orchestern wie der Polnischen Kammerphilharmonie, der Cappella Istropolitana und der Slovak Sinfonietta auf. Krichel ist Stipendiat der Oscar und Vera Ritter-Stiftung, des Cusanuswerks und des PE-Förderkreises für Studierende der Musik e.V. Mannheim. Im Jahr 2006 wurde er zum Präsidenten der Peer Jury des „Gina Bachauer International Artists Piano Competition“ in Salt Lake City (USA) berufen. Er besuchte Meisterkurse bei Professor Andrzej Jasinski, Professor Matthias Kirschnereit, Valentin Gheorgiu, Professor Dr. Paul Pollei, Professor Natalia Browerman, Andreas Fröhlich und Professor Vladimir Krainev. |
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