138. Galerie-Konzert: Chopin-Abend mit
Klavier-Virtuose Vladimir Mogilevsky
16.04.2010
19:00:00

Galerie Mönter
Kirchplatz 1-5
Meerbusch-Osterath

Hotline: 02159/3530
Eintritt: 15,-
Zum zweiten Mal nach 2009 kommt mit Vladimir Mogilevsky am Freitag, 17. April ab 19 Uhr ein international geschätzter Klavierkünstler in das Osterather Kulturzentrum Mönter, Kirchplatz 1-5. Wenn der gebürtige Moskowiter auf der Bühne ist, entzündet er stets ein pianistisches Feuerwerk. Er besticht mit unglaublicher Fingerfertigkeit und glänzt durch perfekte Technik und sein kraftvolles Spiel. Zum 200. Geburtstag von Frédéric Chopin hat sich der russische Pianist ein „Best-Of“ des polnischen Komponisten vorgenommen. Mogilevsky wird Walzer, Mazurkas und Nocturnes spielen, dazu die „Drei Polonaises“ in cis-Moll und das „Souvenir de Paganini“, Ballade Nr. 1 g-Moll.

Chopin gilt als eines der größten Genien der romantischen Klaviermusik. Er verstand es auf unverwechselbare Weise, Virtuosität und Musikalität in seinen Werken zu vereinen und war ohne Zweifel einer der einflussreichsten und beliebtesten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Genau wie Chopin gilt auch Mogilevsky als musikalisches Wunderkind. Bereits im Alter von fünf Jahren entdeckte und förderte die Gnessin Musikschule seine außergewöhnliche Begabung. Mit sieben komponierte Vladimir erste eigene Werke.

1994 schloss Mogilevsky sein Studium an der Gnessin Musikakademie mit höchster Auszeichnung als Konzertpianist ab und zog nach Deutschland. Hier setzte er seine großartige Karriere fort. Mogilevsky ist Preisträger zahlreicher internationaler Festivals und Wettbewerbe, unter anderem des internationalen Klavierwettbewerbs in Porto, bei dem er neben dem zweiten Preis den Sonderpreis für die beste Interpretation der Beethoven-Sonate gewann. Nach diesem Triumph gab er Debüts in fast allen europäischen Ländern sowie in Israel und Südafrika. 2004 wurde Mogilevsky in Berlin mit dem Internationalen Musikpreis „Für große Erfolge in der Musik“ ausgezeichnet.

Mogilevsky gehört zu dem erlauchten Kreis von weltweit 1500 Pianisten, die sich Steinway-Künstler nennen dürfen. Immer auf der Suche nach niveauvollen Kostbarkeiten spielt der 40-Jährige nicht nur das typisch klassische Standardrepertoire, sondern erweckt auch viele unbekannte Werke großer Künstler zu neuem Leben. So initiierte er 1998 in der Tonhalle Düsseldorf die Erstaufführung seiner eigenen Edition des zweiten Klavierkonzerts von Tschaikowsky, 1992 die Erstaufführung des Klavierkonzerts von Millhaud in der Sowjetunion und 2002 die „Burleske“ von Richard Strauss.


 

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