137. GalerieKonzert im Osterather KulturZentrum:
Stimmungsvolles Streichquintett
19.03.2010
19:00:00

Galerie Mönter
Kirchplatz 1-5
Meerbusch-Osterath

Hotline: 02159/3530
Eintritt: 15,-
Zu einem Streichquintett-Konzert mit Mitgliedern der Düsseldorfer Symphoniker und der Duisburger Philharmoniker lädt das Kulturzentrum Mönter, Kirchplatz 1-5, in Osterath, für Freitag, 19. März ab 19 Uhr.

Siegfried Rivinius, Roland Faber (beide Violine), Yuri Bondarev, Gudela Blaumer (beide Viola) und Martina Gerhard (Violoncello) spielen zunächst das Phantasy Quintet von Vaughan Williams. „Es ist nur selten zu hören und äußerst stimmungsvoll“, sagt Rivinius. Es folgt das Es-Dur Quintett von Max Bruch. Es wurde erst 1991 wiederentdeckt und 2008 gedruckt. „So sind wir eines der ersten Ensembles überhaupt, die dieses Werk zur Aufführung bringen“, erklärt Rivinius. Die Quintett-Fassung der 8. Sinfonie von Ludwig van Beethoven zum Abschuss des Konzerts bietet den Zuhörern die Möglichkeit, bekannte Musik in einer interessanten Bearbeitung zu erleben.

Siegfried Rivinius gewann 1980 den ersten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und wechselte ein Jahr später an die Musikhochschule Karlsruhe. Nach seiner Mitgliedschaft im Bundesjugendorchester war er von 1982 bis 1985 erster Konzertmeister der Jungen Deutschen Philharmonie. Seit 1985 ist er in gleicher Funktion bei den Duisburger Philharmonikern engagiert.

Roland Faber erhielt 1982 den ersten Preis auf Landesebene „Jugend musiziert“. Mit 15 Jahren folgten erste Soloauftritte und weitere erfolgreiche Teilnahmen an Wettbewerben, die zur späteren Förderung durch den „Curby Chariman´s Cup“-Kulturpreis führten. Sein Studium an der Musikhochschule Köln ergänzten Meisterkurse in Wien und Novi Sad. Er gab Solokonzerte mit verschiedenen Orchestern im In- und Ausland. Seit 1993 ist Faber fester Bestandteil der Düsseldorfer Symphoniker, seit vielen Jahren als Vorspieler der ersten Violine.

Noch 16 Jahre länger dort tätig ist Gudela Blaumer, die mit einem Violinstudium an der Hamburger Musikhochschule begann, dann aber zur Bratsche nach Freiburg zu Professor Ulrich Koch wechselte, bei dem sie ihr Konzertexamen ablegte. Während des Studiums spielte sie in der Jungen Deutschen Philharmonie, zu deren Gründergeneration sie zählt.

Drei Jahre nach Blaumer stieß Martina Gerhard zu den Symphonikern. Sie nahm 1974 ihr Studium an der Hochschule der Künste Berlin auf. Meisterkurse führten sie zu Paul Tortelier und Radu Aldulescu. Nach dem Konzertexamen wurde sie in die Herbert-von-Karajan-Stiftung aufgenommen. Sie spielte zahlreiche Konzerte im Berliner Philharmonischen Orchester und ist regelmäßig in der „Westdeutschen Sinfonia“ tätig.

Erst seit Oktober des letzten Jahres ist Yuri Bondarev als stellvertretender Solobratscher bei den Symphonikern. Nebenbei setzt er sein Aufbaustudium in Leipzig fort. Der gebürtige Russe wechselte nach dem Violinstudium an der Hochschule für Musik in Berlin zur Viola und wurde an der Leipziger Musikhochschule aufgenommen. Regelmäßige Solo- und Kammermusikauftritte führten ihn in diverse europäische Länder. Als Kammermusiker in verschiedenen Ensembles spielte er unter anderem im Wiener Musikverein, Leipziger Gewandhaus und im Mailänder Konservatorium.

 

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