135. GalerieKonzert:
Dialog zwischen Klavier und Klarinette
30.10.2009
19:00:00

Galerie Mönter
Kirchplatz 1-5
Meerbusch-Osterath

Hotline: 02159/3530
Eintritt: 15,-
Ein Dialog zwischen Klavier und Klarinette bietet die Galerie Mönter, Kirchplatz 1-5, in Osterath bei einem Kammerkonzert mit Ib Hausmann und Christoph Ullrich am Freitag, 30. Oktober ab 19 Uhr. Das Duo spielt Werke von Lutoslawsy, Weber, Gade, Poulenc und Mendelssohn-Bartholdy. Die Sonate von Mendelssohn-Bartholdy ist ein sehr frühes Werk und wird selten gespielt. Als sie entstand war der später berühmte Komponist ein Kind – und doch ist sie schon voller wunderbarer Ideen.

Ib Hausmann zählt zu den führenden europäischen Klarinettisten. Der Berliner spielte erst solo im Leipziger Rundfunkorchester, dann in der Staatsoper „Unter den Linden“. Seit einigen Jahren ist er freischaffend tätig. Sein Spiel ist von höchst ungewöhnlichem Ausdrucksreichtum. Hausmann kann wahre Passionen blasen, völlig konzentriert auf die Balance zwischen Klarheit und Farbe. Was tatsächlich unspektakulär anzuschauen ist, klingt umso spektakulärer.

Hausmann studierte neben der klassischen Klarinette auch Es-Klarinette, Bassklarinette und Bassetthorn in Berlin bei Ewald Koch und bei dem Pianisten des Beaux Art Trios, Menahem Pressler in Kanada. Auch der Komponist György Kurtág hat seine künstlerische Entwicklung entscheidend geprägt. Der Erste Preisträger internationaler Musikwettbewerbe – unter anderem beim Rundfunkwettbewerb Tiji der Unesco – konzertierte in den bedeutendsten Musikzentren der Welt, beispielsweise in der Mailänder Scala, im Teatro Colon in Buenos Aires, im Pariser Chàtelet, im Amsterdamer „Concertgebouw“, in der Berliner Philharmonie und im Wiener Konzerthaus. Im November 2000 debütierte Hausmann als Solist im Wiener Musikvereinssaal mit dem Minnesota Symphony Orchestra. Zwei Jahre leitete er die Kammermusikreihe in Königstein am Taunus.

Im Jahr 2007 gab er mit Christoph Ullrich als „klarinettisch-sprechender“ Pierrot mehr als 120 Konzerte in Deutschland, Österreich und Kolumbien. Ullrich studierte bei Leonard Hokanson, Claude Frank und Rudolf Buchbinder. „Er ist dafür bekannt, dass er Programme baut wie andere Lebensentwürfe“, sagte Musik-Kritiker Stephan Schickhaus einst über den Pianisten. Tatsächlich verfügt Ullrich über ein sehr facettenreiches Repertoire, das rund 350 Werke aller Epochen und Stile seit Bach umfasst. Konzertreisen als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter führten ihn in viele europäische Länder, nach Süd- und Nordamerika und Asien. Er wurde zu vielen internationalen Festivals eingeladen und trat weltweit mit großen Orchestern auf.

 

Kontakt: email / Internetadresse

Pressefoto: Download
Worddatei: Download
>zurück