Mönter: Flöte und Harfe schaffen elegante Atmosphäre
30.01.2009
19:00:00

Galerie Mönter
Kirchplatz 1-5
Meerbusch-Osterath

Hotline: 02159/3530
Eintritt: 15,-
Die Kombination von Flöte und Harfe ist von besonderer Klangschönheit. Sie schafft eine elegante Atmosphäre voller Harmonie. Diesen Beweis treten am Freitag, 30. Januar ab 19 Uhr Petra Keßler und Ivana Mehlem in der Galerie Mönter, Kirchplatz 1-5, in Osterath an.

Der erste Teil ihres Kammerkonzerts ist durch Künstler des Barocks bestimmt. Das virtuose Duo spielt Werke von Marin Marais (Les Folies d’Espagne), Friedrich II. von Preußen (Sonata e-moll), Carl Philipp Emanuel Bach (Hamburger Sonate G-Dur), Johann-Baptiste Krumpholtz (Sonate F-Dur) und Joseph Lauber (3 Danses Médiévales). Während in den meisten Stücken das Fötenspiel dominiert, steht bei der Sonate F-Dur von Krumpholtz ausnahmsweise die Harfenstimme im Vordergrund. Im zweiten Teil stehen Werke modernere Künstler im Vordergrund: Marc Berthomieu (Cinq Nuances), Nino Rota (Sonata), Vincent Persichetti (Serenade No.10 op.79) und zum Abschluss Jacques Ibert (Entr’acte).

Petra Keßler ist eine wahre Meisterin an der Querflöte, die ihrem Instrument eine überraschende Klangfülle zu entlocken versteht. Sie spielt mit kristallklarer Tongebung und makellos ausgewogener Linienführung. Die 35-Jährige studierte Querflöte an der Folkwang-Hochschule Essen und an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf, wo sie die künstlerische Reifeprüfung mit Auszeichnung ablegte. Im Juni 2000 schloss sie ihr Studium mit dem Konzertexamen ab. Weitere Impulse erhielt die Flötistin bei Meisterkursen, unter anderem bei Aurèle Nicolet, Robert Dick und Annamaria Morini.

Von 1995 bis 1998 war Keßler Stipendiatin der Karl-Erb-Stiftung. Vier Jahre später wurde sie beim internationalen Musikwettbewerb „ViglianoViva“ in Italien mit dem Preis für die beste Interpretation zeitgenössischer Musik ausgezeichnet. Neben zahlreichen solistischen und kammermusikalischen Auftritten mit verschiedenen Ensembles gilt ihr Interesse vor allem auch der Zusammenarbeit mit Künstlern anderer Kunstsparten (Bildende Kunst, Tanz, Literatur). Ihre vielseitige Konzerttätigkeit führte sie in verschiedene europäische Länder (unter anderem nach Italien, Frankreich und Polen) sowie renommierte Konzerthäuser wie die Tonhalle in Düsseldorf oder das Konzerthaus in Dortmund.

Ivana Mehlem studierte Harfe in der ehemaligen Tschechoslowakei bevor sie ihr Studium in Essen bei Gieschke fortsetzte und ihr Konzertexamen mit Auszeichnung machte. Sie war am Theater in Dortmund und Hagen als Soloharfenistin angestellt. 2004 wirkte sie an der Eröffnung der Essener Philharmonie mit und nahm an Fernseh- und CD-Aufnahmen teil. Inzwischen hat sie ihren Schwerpunkt auf Kammermusik verlegt.

 

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