| Mönter: Klavierabend zu vier Händen Thomas Hell und Michiko Tsusa spielen Werke von Schubert, Rachmaninoff uns Febel |
| 25.01.2008 19:00:00 Buch- und Kunstkabinett Konrad Mönter KG Kirchplatz 1-5 Meerbusch-Osterath Hotline: 02159/3530 Eintritt: 10,- (VVK), 12, (AK) |
Zu einem außergewöhnlichen Klavierkonzert für vier Hände lädt Konrad Mönter am Freitag, 25. Januar ab 19 Uhr in sein Buch- und Kunstkabinett in Osterath ein. Es spielen die international erfolgreichen Pianisten Thomas Hell und Michiko Tsusa.In dem Konzert stehen sich zwei Meisterwerke Franz Schuberts – die Fantasie f-Moll und seine Variationen As-Dur – und die „Six Morceaux“ des russischen Komponisten Sergej Rachmaninoff gegenüber. „Schuberts vierhändige Werke gehören zu den schönsten, die er geschrieben hat und stehen seiner Kammermusik in nichts nach“, schwärmt Hell. Rachmaninoffs „Six Morceaux“ zeichneten sich durch große Schönheit aus und seien charakteristisch für ihn. Drei der sieben Choralbearbeitungen nach Bach-Choralvorspielen, die Reinhard Febel 1999 komponierte, komplettieren das Programm. „Sie scheinen gleichsam an der Musik des ausgehenden Jahrhunderts gespiegelt, was sie in einem ganz neuen Licht leuchten lässt“, sagt Hell, der sich intensiv mit der Klaviermusik des 20. und 21. Jahrhunderts beschäftigt. 1991 begann er sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Professor David Wilde, wo er das Konzertexamen Klavier ablegte. Darüber hinaus absolvierte er das Studium Musiktheorie bei Professor Reinhard Febel. Im Anschluss wurde Hell bei nationalen und internationalen Klavierwettbewerben ausgezeichnet: 1992 gewann er den zweiten Preis beim Wettbewerb der Deutschen Musikhochschulen im Duo Violine/Klavier, 1996 belegte er den ersten Platz beim Prix Blanche Selva, beim Prix SACEM sowie beim Concours international de piano d´Orléans, 1997 war er Preisträger beim Internationalen Musikwettbewerb Scheveningen. Der 37-Jährige ist häufig Gast internationaler Festivals, und seine solistische und kammermusikalische Tätigkeit führte ihn neben Konzerten in Deutschland nach Frankreich, Großbritannien, Polen, Japan, Skandinavien und Russland. Viele seiner Konzerte wurden vom Rundfunk aufgezeichnet. Seit 2001 lehrt Hell an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Da sich der Pianist auch stark der Literatur für Klavier zu vier Händen widmet, kommt er gemeinsam mit seiner Partnerin Michiko Tsusa nach Osterath. Die japanische Pianistin studierte zuerst an der Hochschule für Musik in Tokio und setzte seit 2000 ihr Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover fort. 2007 schloss sie ihr Studium mit dem Konzertexamen ab. Sie besuchte sechs Meisterkurse und war mehrfach Teilnehmerin der internationalen Konzertarbeitswochen in Goslar bei Professor Arie Vardi. Da sie sich neben der Kammermusik auch intensiv mit dem Liedrepertoire beschäftigt, arbeitet sie erfolgreich mit verschiedenen Sängern zusammen. Als Klavierduo spielten Tsusa und Hell bereits mit großem Erfolg in Deutschland und Japan. |
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