| Pianist Holger Groschopp bei Mönter Brahms, Schumann, Liszt und Franck kongenial dargeboten |
| 30.03.2007 19:00:00 Buch- und Kunstkabinett Konrad Mönter KG Meerbusch-Osterath Hotline: 02159/3530 Eintritt: 10,- |
Einen Klavierabend mit dem Pianisten Holger Groschopp aus Berlin gibt es im Rahmen des KulturFrühling im Osterather Kulturzentrum Buch- und Kunstkabinett Mönter zu genießen. Die Veranstaltung, bei der Werke der Komponisten Johannes Brahms, Robert Schumann, Franz Liszt und César Franck zur Aufführung gebracht werden, findet statt am Freitag, 30. März, ab 19 Uhr. Der Eintritt zu dem Konzert beträgt zehn Euro. Der Pianist Holger Groschopp wurde in Berlin geboren und studierte in seiner Heimatstadt Klavier bei Georg Sava und Komposition bei Isang Yun, außerdem Liedinterpretation bei Dietrich Fischer-Dieskau und Aribert Reimann. Durch zahlreiche Konzerte in europäischen, amerikanischen, nah- und fernöstlichen Ländern und bei großen Festivals, unter anderem in Berlin, Salzburg und Italien, machte er sich rasch einen Namen als herausragender Interpret nicht nur des gängigen Repertoires, sondern auch von selten gespielten und zeitgenössischen Werken. Bei Ur- und Erstaufführungen wirkte Groschopp ebenfalls häufig mit. Mehrere Preise, unter anderem beim renommierten Brahms-Wettbewerb in Hamburg, diverse Aufnahmen für Rundfunk, Fernsehen und CD bezeugen seine herausragende Arbeit, die zu engen Kontakten mit prominenten Dirigenten, Sängern und Instrumentalisten führte. Regelmäßig arbeitet Groschopp mit solchen Größen wie Claudio Abbado, Sir Simon Rattle, Kent Nagan, Mitgliedern der Berliner Philharmoniker und des Deutschen Symphonie-Orchesters zusammen. Bei der auf Klassik-Aufnahmen spezialisierten Firma Capriccio erschien Ende 2001 eine CD Groschopps mit Klavier-Transkriptionen und Praphrasen von Ferruccio Busoni, die gleich im Januar 2002 vom BBC Music Magazine zu einer der fünf „Top Recommendations“ gewählt und vom US-Magazin Fanfare (Juli/August 2002) als „sine qua non for the Busoni aficionado, and enthusiastically recommended to all who care for the literature of the piano“ bezeichnet wurde. Im Jahr 2005 erschien eine zweite Folge dieser Klavier-Transkriptionen und Paraphrasen, die auf eine ähnlich positive Resonanz stieß. Der Pianist Holger Groschopp lebt als vielbeschäftigter freischaffender Künstler noch immer in seiner Heimatstadt Berlin. Sein Klavier-Programm im Kulturzentrum Osterath wird Groschopp mit den „Choral-Vorspielen für die Orgel“ (1896) von Johannes Brahms (1833 bis 1897) beginnen, und zwar für Pianoforte ausgewählt und übertragen von Ferruccio Busoni. Es folgt die berühmte „Kreisleriana“ op. 16 (1838) von Robert Schumann (1810 bis 1856). Nach der Pause wird Groschopp dem Publikum dann „Vier späte Klavierstücke“ von Franz Liszt (1811 bis 1886) zu Gehör bringen: „Nuages gris - Trübe Wolken“ (1881), „Bagatelle ohne Tonart“ (1885), „R.W. - Venezia“ (1883) und „Vierter Mephisto-Walzer“ (1885). „Prélude, Choral et Fugue“ (1884) des Komponisten César Franck (1822 bis 1890) sollen das auserlesene Programm im Buch- und Kunstkabinett abschließen. Doch scheint fraglich, ob der Ausnahme-Pianist um eine Zugabe herumkommen wird. Die Zuhörer werden ihn jedenfalls zu feiern wissen. |
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