| Liedinterpreten von Rang bei Mönter Schumanns „Dichterliebe“ und die „Brettl-Lieder“ von Schönberg |
| 17.11.2006 19:00:00 Buch- und Kunstkabinett Konrad Mönter KG Meerbusch-Osterath Hotline: 02159/3530 Eintritt: 10,- Vorverkauf 12,- Abendkasse |
Zu einem Liederabend lädt das Osterather Kulturzentrum Buch- und Kunstkabinett Mönter für Freitag, 17. November, 19 Uhr. Der Bariton Peter Schüler (Foto) und der Pianist Thomas Palm tragen Robert Schumanns „Dichterliebe“ op. 48 mit 20 Liedern und Gesängen aus dem „Lyrischen Intermezzo“ im „Buch der Lieder“ von Heinrich Heine und Arnold Schönbergs „Brettl-Lieder“ vor. Der Eintritt zu der Veranstaltung beträgt im Vorverkauf zehn Euro und an der Abendkasse zwölf Euro.Bariton Peter Schüler wurde in Wiesbaden geboren. Sein Gesangstudium begann er bei Professor Martin Gründler und setzte es später fort bei Julia Hamari, Jean Cox und Anna Reynolds. Vier Jahre lang nahm Schüler Opernschauspielunterricht bei Professor Meyer-Hanno (Frankfurt). Er besuchte Meisterkurse von John Shirley Quirk und arbeitet bis heute regelmäßig mit Seymour Bernstein (New York). Er ist ständiger Gast bei internationalen Festivals sowie in renommierten Konzerthäusern. Neben den vielen Konzertverpflichtungen nimmt er immer wieder Gastengagements zu Opernproduktionen wahr. Außerdem dokumentieren zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen die künstlerische Tätigkeit von Peter Schüler. Im Februar 2002 war er Gewinner beim internationalen Operngesangs-Wettbewerb der Gerda Lissner Foundation New York. Der Pianist Thomas Palm ist in Aachen geboren und gilt als einer der gefragtesten Liedbegleiter und Kammermusiker seiner Generation. Sein Debut als Solist hatte er mit Poulencs Klavierkonzert in der Kölner Philharmonie. Bereits während seines Studiums in Köln war er Klavierpartner und Assistent in der Liedklasse Dietrich Fischer-Dieskaus. Der Deutsche Musikrat berief ihn in die Bundesauswahl „Konzerte junger Künstler“. Seither konzertiert Palm auf den bedeutendsten Podien Europas, Süd- und Nordamerikas sowie des Fernen Ostens. An der Düsseldorfer Robert-Schumann-Hochschule leitet er eine Klavierklasse. Über 20 CD-Einspielungen und etwa hundert Rundfunkproduktionen dokumentieren das weitgespannte künstlerische Spektrum des Pianisten. „Dichterliebe“ ist ein Zyklus von 16 Liedern Robert Schumanns, der mit seinem Opus 48 einen Höhepunkt des romantischen Kunstlieds schuf. Der Zyklus, der in der Urform 20 Lieder umfasst, entstand 1840 zu Gedichten aus dem „Lyrischen Intermezzo“ Heinrich Heines, einer Sammlung von 65 Gedichten, die 1827 in seinem „Buch der Lieder“ erschienen waren. Der Zyklus wurde von allen namhaften Liedsängern (Dietrich Fischer-Dieskau, Peter Schreier, Fritz Wunderlich, Thomas Quasthoff u.a.) auf Schallplatten und CDs eingespielt. Arnold Schönbergs „Brettl-Lieder“ waren konzipiert als Kleinkunst für Berliner Intellektuelle der Jahrhundertwende. Sie verdanken ihre Entstehung der Hoffnung auf materielle Sicherstellung. Schönberg, damals 25 Jahre alt, lebte in Wien, seiner Geburtsstadt, in dürftigsten Verhältnissen. Schönbergs melodische Phantasie, sein Einfallsreichtum, seine Fähigkeit zu plastischer Charakteristik und Pointierung zeigt ihn auch in diesen abseitigen, später schamhaft verschwiegenen Miniaturen als Meister bündig-konzentrierter, genau durchgeformter musikalischer Gebilde. |
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