Pianist Christoph Ullrich bei Mönter
Klang der Neuen Welt von
Johann Sebastian Bach bis John Cage
03.03.2006
19:00:00

Buch- und Kunstkabinett
Konrad Mönter KG
Meerbusch-Osterath

Hotline: 02159/3530
Eintritt: 10,- Vorverkauf
12,- Abendkasse
"Christoph Ullrich ist dafür bekannt, dass er seine Programme baut, wie andere ihre Lebensentwürfe", schrieb die Frankfurter Rundschau über ihn. Diesen Ruf verdankt der Pianist aus der Mainmetropole seiner andauernden intensiven Beschäftigung mit neuen Programmformen, aus der sich dann thematisch dichte musikalisch-literarische Konzepte und seine dem Musiktheater nahestehenden Kinderkonzerte entwickeln.
Am Freitag, 3. März, 19 Uhr gibt Ullrich zum KulturFrühling im Osterather Kulturzentrum Buch- und Kunstkabinett Mönter einen Klavierabend, den er unter das Motto „Vom Klang der Neuen Welt. Amerika in der Klaviermusik“ gestellt hat. Der Eintritt für die genussvoll-informative Reise durch den speziellen Kosmos großer Melodien beträgt im Vorverkauf zehn Euro und an der Abendkasse zwölf Euro.

In Göttingen geboren, studierte Ullrich bei Leonard Hokanson, Claude Frank und Rudolf Buchbinder. Er verfügt über ein facettenreiches Repertoire, das etwa 350 Werke aller Epochen und Stile seit Bach umfasst. Konzertreisen als Liedbegleiter, Kammermusiker und Solist führten ihn in viele europäische Länder, nach Süd- und Nordamerika und Asien. Er wurde und wird zu zahlreichen internationalen Festivals eingeladen: zum Schleswig-Holstein-Musik-Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Niedersächsischen Musiktagen, der Schubertiade Feldkirch, dem Cambridge Music-Festival, dem Rheingau-Festival, den Brandenburgischen Sommerkonzerten und dem Nordhessischen Musiksommer. Er ist mit bedeutenden Orchestern aufgetreten wie den Heidelberger Sinfonikern, den Düsseldorfer, den Nürnberger und den Göttinger Symphonikern. Neben zahllosen Konzertmitschnitten für Rundfunk und Fernsehen wirkte Ullrich in mehreren TV-Produktionen als Pianist mit. Unter anderem im Spielfilm „Klavier/komplex“ und der Dokumentation „Tod in Rio“ über den amerikanischen Komponisten Louis Moreau Gottschalk.

Christoph Ullrichs CD-Einspielungen wurden von Publikum und Kritik (zum Beispiel von Doyen Joachim Kaiser) begeistert aufgenommen. Zwei CDs mit Klavierwerken Wolfgang Amadeus Mozarts, die sechs späten Klaviersonaten Franz Schuberts auf drei CDs (alle bei EigenArt), die musikalisch-literarischen Programme „Nacht“, „Januskopf“ und „Traumfieber“ sowie das Gesamtwerk für Violoncello und Klavier von Friedrich Kiel mit dem Cellisten Hans Zentgraf (zwei CDs bei Dabringhaus & Grimm). Ullrich ist künstlerischer Leiter der „Taschen-Oper-Companie“ und Mitbegründer des „Ohrwurm“-Projektes, das Konzerte für Kinder an Grundschulen mit konzertvorbereitenden Konzepten für den Unterricht kombiniert.

Das Programm „Vom Klang der Neuen Welt. Amerika in der Klaviermusik“ umfasst in der ersten Hälfte ausgewählte Werke von Johann Sebastian Bach (1685-1750), Louis Moreau Gottschalk (1829-1869), Scott Joplin (1868-1917), Claude Debussy (1862-1918), Erik Satie (1866-1925), Paul Hindemith (1895-1963)und George Gershwin (1898-1937). Die zweite Hälfte setzt mit den Komponisten John Cage (1912-1992), Aaron Copland (1900-1990), Samuel Barber (1901-1981) und Leonard Bernstein (1918-1990) ein moderneres, komplexes Gegengewicht.

 

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