Galeriekonzerte bei Mönter 2006
Das Kulturzentrum Osterath bietet
große Musik im intimen Rahmen
02.01.2006
19:00:00

Buch - und Kunstkabinett
Konrad Mönter KG
Kirchplatz 1-5
Meerbusch-Osterth

Hotline: 02159/3530
Eintritt: 10,-
Auch 2006 wartet das Osterather Kulturzentrum Buch- und Kunstkabinett Mönter mit exquisiten Galeriekonzerten auf. Die Interpreten sind von früheren Auftritten her in guter Erinnerung. Freitag, 27. Januar, wird das Meininger-Trio Werke von Ludwig van Beethoven, Hilary Tann, Elena Kats-Chernin und Carl Maria von Weber darbieten. Einen Klavierabend mit Christoph Ullrich gibt es Freitag, 3. März. Thema: Vom Klang der Neuen Welt. Amerika in der Klaviermusik. Frau Professor Diemut Poppen wird Freitag, 5. Mai, auf der Bratsche Werke für Viola solo von Johann Sebastian Bach, Paul Hindemith und anderen Komponisten zu Gehör bringen. Das Alma Quartett spielt am 8. September Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Antonin Dvorak, Felix Mendelssohn-Bartholdy sowie dem zeitgenössischen Komponisten Norbert Laufer, der in Meerbusch lebt. Der junge Pianist und Komponist Thomas Hell wird Freitag, 27. Oktober, der Reihe mit seinem Klavierabend einen würdigen Schlusspunkt setzen. Das Programm umfasst Werke von Ludwig van Beethoven, Leos Janacek, György Ligeti und Diabelli. Der Eintritt zu den Konzerten beträgt jeweils zehn Euro im Vorverkauf und zwölf Euro an der Abendkasse. Beginn für alle Veranstaltungen: 19 Uhr.

Das Meininger-Trio, mit dem die Reihe beginnt, wurde 1994 von der Flötistin Christiane Meininger gegründet. Mit Francoise Groben (Violoncello) und Rainer Gepp (Klavier) hat es zu seiner harmonischen Form gefunden. Das Meininger-Trio stellt neben Klassikern wie Haydn oder Weber unbekanntere, Kompositionen in den Mittelpunkt.

Der Pianist Christoph Ullrich studierte bei Leonard Hokanson, Claude Frank und Rudolf Buchbinder. Neben Auftritten als Solist und Liedbegleiter hat er sich mit musikalisch-literarischen Programmen einen Namen gemacht. Konzertreisen führten ihn in europäische Länder, aber auch nach Süd- und Nordamerika und Asien. Zahlreiche internationale Festivals haben ihn eingeladen. Neben Konzertmitschnitten und Fernsehauftritten gestaltete Ullrich in Spielfilmen und Dokumentationen den pianistischen Part.

Professor Diemut Poppen zählt zu den herausragenden Bratschisten ihrer Generation. Sie erhielt mit sieben Jahren ihren ersten Violin-Unterricht, mit neun trat sie bereits in Konzerten auf. Ihre Studien absolvierte sie in Düsseldorf, Köln, Aachen, Berlin, Bloomington/USA und Paris. Zu ihren Lehrern zählt u.a. Kim Kashkashian. Als Solistin trat sie mit Frans Brüggen, Heinz Holliger und Claudio Abbado auf. Musiker wie Gidon Kremer laden sie zu Konzertreihen und Kammermusikfestivals ein. 1990 wurde Diemut Poppen mit dem Europäischen Förderpreis für Musik geehrt. Im gleichen Jahr erhielt sie mit nur 29 Jahren einen Ruf als Professorin für Viola an die Musik-Hochschule Saarbrücken.
2004 trat sie die Nachfolge von Nobuko Jenai an der renommierten Musikhochschule Detmold an.

Das Alma Quartett (alma: Geist, Seele) hat sich mit der Wahl seines Namens selber die programmatische Richtung vorgegeben - eine in die Tiefe gehende werkgetreue Interpretation. Seit 1999 versuchen die vier Musiker nun schon diesem hohen Anspruch gerecht zu werden. Das dafür notwendige Know-How holte sich das Alma Quartett bei berühmten Vorbildern. Dabei sei an erster Stelle das Amadeus Quartett genannt. Auf Einladung der Karl-Klingler-Stiftung kam es außerdem zurBegegnung mit Thomas Kakuska (Alban Berg Quartett), Andras Keller und Franz Beyer.
Wichtige Impulse erhielt das Quartett ferner durch die Arbeit mit Emile Cantor, Walter Levin (LaSalle Quartett) und Eberhardt Feltz. Letzterer lud es 2002 auch zum Meisterkursus an die Hochschule für Musik Hans Eisler in Berlin ein.


Thomas Hell, 1997 Preisträger des Musik-Festivals Scheveningen, absolvierte sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Neben Konzerten in Deutschland gastierte er in Frankreich, England, Polen, Russland, Japan und Skandinavien. Der Rundfunk zeichnete seine Konzerte auf. Hells CD (TACET) mit Werken von Reger und Schumann wurde von der Fachpresse einhellig gelobt.

 

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