| Meininger-Trio im Kulturzentrum Ein nicht alltägliches Programm der klassischen Kammermusik |
| 27.01.2006 19:00:00 Buch - und Kunstkabinett Konrad Mönter KG Kirchplatz 1-5 Meerbusch-Osterath Hotline: 02159/3530 Eintritt: 10,- Vorverkauf 12,- Abendkasse |
Ein Konzert mit Werken von Beethoven, Hilary Tann, Elena Kats-Chernin und Carl Maria von Weber wird das Meininger-Trio am Freitag, 27. Januar, ab 19 Uhr im Rahmen des KulturFrühlings im Osterather Kulturzentrum Buch- und Kunstkabinett Mönter geben. Das Meininger-Trio wurde 1994 von der Flötistin Christiane Meininger gegründet - nicht zuletzt aus ihrem Interesse, das sie nichtalltäglicher Kammermusikliteratur entgegenbrachte. Es ging ihr um die Ausschöpfung der klanglich vielfältigen Möglichkeiten ihres Instrumentes im Zusammenspiel eines aufeinander abgestimmten Ensembles. Der Erfolg spricht bis heute für sich. Mit Francoise Groben (Violoncello) und Rainer Gepp (Klavier) hat das Trio zu seiner harmonischen Form gefunden, die sich durch virtuoses wie auch sensibel abgerundetes Spiel auszeichnet. Die Interpretationen des Meininger-Trios stellen neben Klassikern wie Haydn oder Weber vor allem unbekanntere Kompositionen in den Mittelpunkt, die sehr von der klanglichen Schönheit der Trio-Besetzung getragen sind. „Vom Leben auf dem Lande“ steht ebenso wie „Aquarelle“ oder „Musik von Komponistinnen“ für originelle, reizvolle Themenabende klassischer Kammermusik.Für das Konzert im Kulturzentrum wird ein Eintritt von 10 Euro beziehungsweise 12 Euro an der Abendkasse erhoben. In der heutigen Besetzung spielt das Meininger-Trio seit dem Jahr 2000. Zeitgenössische Komponisten von hohem internationalem Rang widmen dem Meininger-Trio eigens abgestimmte Neu-Kompositionen - mit bei Publikum wie Presse stürmisch gefeierten Premieren. Eine Ehre und Wertschätzung, die nicht vielen vergleichbaren Formationen in diesem Maße zuteil wird. So gelangt im zweiten Programm-Abschnitt des vom Meininger-Trio im Kulturzentrum Osterath dargebotenen Konzertes ein Werk von Elena Kats-Chernin (*1957), Australiens bekanntester Komponistin, zur Aufführung, das von ihr eigens auf die bezaubernden Möglichkeiten des von ihr geschätzten Ausnahme-Ensembles hin arrangiert wurde. Schon der Titel atmet Poesie: „Farben des Meeres“. Vor der Pause wird mit „Die Gärten der Anna Maria Luisa de Medici“ ein Stück zu Gehör gebracht, das die Komponistin Hilary Tann (*1947) dem Meininger-Trio erst im vergangenen Jahr gewidmet hat. Daneben erklingen jeweils die Klassiker Ludwig van Beethoven (1770 - 1827) mit dem „Trio G Dur WoO 37“ und Carl Maria von Weber (1786 - 1826) mit dem „Trio g moll op.63. Ein herrlich ätherischer Spannungsbogen, der die Seele zum Schwingen bringt und - dafür bürgen die Musiker mit ihrem Erfahrungsreichtum - niemals überreizt wird ins Strapaziöse. „Unerhört schön und selten war das Programm des Meininger-Trios“, schrieb ein Konzertkritiker. Einer seiner Kollegen sprach von einem frappierend homogenen, nuancen- und geistreichen Spiel. Jeder der drei Musiker ist erstklassig ausgebildet, hat internationale Wettbewerbe gewonnen und solistische sowie leitende Erfahrung in Orchestern gesammelt. Hinzu kommen die Lehraufträge an renommierten Schulen. Und nicht zuletzt die Fähigkeit, sich im kleinen Ensemble ganz der gemeinsamen Vermittlung der Musik unterzuordnen. |
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