| Kammermusik-Quintett bei Mönter Programm mit großer Klassik und einer kleinen Brücke zur Moderne |
| 28.10.2005 19:00:00 Buch- und Kunstkabinett Konrad Mönter KG Kirchplatz 1-5 Meerbusch-Osterath Hotline: 02159/3530 Eintritt: 10,- |
Ein Kammerkonzert mit drei Musikern der Düsseldorfer Symphoniker und zwei Musikern der Duisburger Philharmoniker wird am Freitag, 28. Oktober, ab 19 Uhr im Rahmen des KulturHerbst im Osterather Kulturzentrum Mönter geboten. Das städte-verbindende, ursprünglich rein auf den Komponisten Dvôrák hin konzipierte Quintett musiziert - in wechselnder Besetzung - seit nunmehr eineinhalb Jahren zusammen. Zu verdanken ist die Gründung maßgeblich einerseits dem japanischen Bratschisten-Ehepaar Nitanda, weil Ehefrau Mayuko in Düsseldorf und ihr Ehemann Hisaki in Duisburg engagiert waren. Andererseits führte die Initiative des Ersten Geigers der Duisburger Philharmoniker, Siegfried Rivinius, der sich durch diese Tatsache sowie durch die schon vorhandenen Kontakte aufgrund der gemeinsamen Aktivität in der Deutschen Oper am Rhein inspirieren ließ, zu der Umsetzung des verbindenden Gedankens.Zum 100. Todestag des Komponisten Antonín Dvôrák (1841 - 1904) studierte das Trio zunächst mit zwei weiteren Düsseldorfer Symphonikern ein rein auf die kleineren Kompositionen des Prager Komponisten abgestimmtes Programm ein, das vor einem Jahr auch die Zuhörer bei Mönter begeisterte. Der Eintritt für den aktuellen kammermusikalischen Abend des Quintetts mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791), Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847) und des eher modernen Komponisten Egon Wellesz (1885 - 1974) beträgt zehn Euro im Vorverkauf (zwölf Euro an der Abendkasse). Während das reine Dvôrák-Programm erstmalig im Palais-Wittgenstein in Düsseldorf aufgeführt worden war, erlebt das aktuelle Programm des Quintetts seine Uraufführung nun im Kulturzentrum Konrad Mönters. Es sei sogar eigens auf die den Musikern nun bekannten Räumlichkeiten abgestimmt, biete eine differenzierte, nie orchestral überfrachtete Auswahl erlesener Klassik und schlage gleichzeitig wohlüberlegt eine kleine Brücke zur Moderne mit der Egon Wellesz-Komposition „Vier Stücke für Streichquintett op. 109“, verrät Siegfried Rivinius, der gemeinsam mit Susanne Ripphahn aus Düsseldorf die Violinen des Quintetts spielt. Die weiteren Musiker für das aktuelle Kammermusik-Programm sind Mathias Feger aus Duisburg und Gudela Blaumer (beide spielen Viola) sowie Jérômy Tétârd (Violoncello). Letztgenannte sind Mitglieder der Düsseldorfer Symphoniker. Neben dem einem breiteren Publikum wahrscheinlich wenig bekannten Werk des Komponisten Egon Wellesz steht mit dem 1787 von Wolfgang Amadeus Mozart komponierten „Streichquintett C-Dur KV 515“ eines der seltenst zu hörenden, nichtsdestoweniger aber wunderschönen kammermusikalischen Werke des begnadeten österreichischen Komponisten der berühmten Opern „Die Zauberflöte“ (1791), „Don Giovanni“ (1787) und „Figaros Hochzeit“ (1786) auf dem Programm. Einen Hochgenuss für das Osterather Publikum werde auch das „Streichquintett B-Dur op. 87“ bieten, das Felix Mendelssohn Bartholdy im Jahre 1845 komponiert hat, so Rivinius. Nicht zuletzt wegen des herrlichen Adagio. Der intime wie stimmungsvolle Rahmen, den das Osterather Kulturzentrum bietet, ist ein geradezu idealer Ort für den Genuss so ausgereifter, später Werke der großen Komponisten für die Kammermusik. |
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